HintRot1

ROTE TRÄNEN :
 
Einsam steht er in der Gasse,
dicht beim Tor der Unterwelt.

In der Hand hat er Erlasse.
wer nun zu den Toten zählt.
 
Tiefe Wunden bluten lange.
Todesschreie trägt der Wind.
 
Langsam schreitet er zur Tat
leise klingen seine Schritte.
In der Nacht die sein Legat
setzt er sorgsam seine Schnitte.
 
REFRAIN(2x):
 
Rote Tränen rinnen langsam dahin,
auf dem Weg zur Ewigkeit   für des Engels Seelenleid.

 
Jammervolle Abschiedsdramen!
 
Einsam sitzt ein schwarzer Engel
der vom Glaube abgeschweift.
Hört von Ferne das Gedengel,
als der Tod die Sense schleift.
 
REFRAIN(2x):
 
Rote Tränen rinnen langsam dahin,
auf dem Weg zur Ewigkeit   für des Engels Seelenleid.

 
Langsam nähert sich der Schnitter,
müde ist der Sensemann,
und der Engel schaut so bitter:

„Nun Herr Tod bin ich wohl dran?
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